Hikikomori

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Hikikomori

Von Holger Schober für alle ab 14 Jahren.

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Inszenierung Markus Steinwender Kostüme/Bühne Elke König Video Markus Steinwender Regieassistenz Gabriele Kästner / Malena Peters Dramaturgie Viktoria Glawitter/Carolina Gleichauf Spiel Jacques Freyber Produktion Landesbühne Nord, Wilhelmshaven Premiere 20. Januar 2010

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Pressestimmen

[…] Jacques Freyber spielt den „H.“ mitreißend und beseelt – eine schweißtreibende Marathonleistung, die vom Großenteil des jungen Publikums zu Recht mit einem großen Schlussapplaus gewürdigt wurde […] Geistreich erklärt er sich in Monologen und fiktiven Dialogen – die zwar auf einen gewissen Hospitalismus schließen lassen, zunächst aber mal mit Witz rüberkommen […]
Jeversches Wochenblatt, 22.Januar 2010

[…] So entsteht eine Figur irgendwo zwischen Kasper Hauser und Paul Sheldon, dem isolierten Opfer in Stephen Kings Roman `Misery`.
Wilhelmshavener Zeitung, 22.Januar 2010

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Über das Stück

H. verlässt sein Zimmer nicht mehr und mit der Außenwelt kommuniziert er nur noch über den Computer. Er ist ein Hikikomori. Einer, der sich selbst aus der Gesellschaft zurückgezogen hat. Einer, der dem ständigen Leistungsdruck im „Draußen“ nicht standhält.

Schon seit acht Jahren hat H. sein Zimmer nicht mehr verlassen. Auch die Mutter und Schwester haben es bisher nicht geschafft, ihn aus der Isolation zu holen. Da lernt H. im Chat das Mädchen Rosebud kennen und plötzlich entwickeln sich zaghafte Wünsche nach einem Leben im Draußen.

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