Tränen der Heimat
Monodram von Lutz Hübner. Österreichische Erstaufführung.

Inszenierung&Bühne Markus Steinwender Ausstattung Markus Steinwender und Claudia Schächl Spiel Claudia Schächl Produktion die theaterachse | AK Oberösterreich Kultur Radiopartner Radio FRO 105,0 Mhz Moderation Radio Margarita Köhl Team Radio FRO Veronika Leiner, Sandra C. Hochholzer; Peter Müller, Manfred Wollner Premiere 04. Mai 2005, Linz // Gastspiele in Salzburg und Tournee in Oberösterreich // Liveübertragung der Premiere im Freien Rundfunk Oberösterreich (Radio FRO 105,0 Mhz)

Pressestimmen
“Claudia Schächl stellt als einfache Schreinertochter Hilde die Rolle der “guten deutschen Frau” in Frage. Eine Vertreterin der so genannten Mitläufer – und doch nicht frei von Zweifeln. In der Regie von Markus Steinwender bringt sie eine beachtliche und sehr stimmige schauspielerische Leistung auf die Bühne. (..) Unbedingt anschauen!”
OÖ Krone, 6. Mai 2005
“Claudia Schächl bringt in der Inszenierung von Markus Steinwender die ganze Skala Hildes widersprüchlicher Gefühle zum Ausdruck – eine beeindruckende Leistung.”
Linzer Volksblatt, 6. Mai 2005
“Es ist ein beklemmendes Stück über einen Aspekt weniger oft thematisierter österreichischer (Claudia Schächls kraftvoller Dialekt passt haargenau!) Geschichte.”
drehpunktkultur Salzburg, 13. Mai 2005

Über das Stück
Tränen der Heimat ist ein Stück über das Verhalten des einzelnen Menschen im Ausnahmezustand Krieg. Dieser hörspielartige, tragikomische Text erzählt auch vom Überleben des Einzelnen in der kollektiven Norm. Es ist ein faszinierendes Stück über Normen, deren Befolgung nicht zum Glück, sondern zur Krise und zum Bruch führt, weil sie genuin nicht weniger als die volle Unterwerfung und Abtötung alles Individuellen fördern.